Infografik: Die 5 Motivationstypen

Kathrin Jungwirth, Donnerstag, 10. Januar 2019 | Lesedauer: unbekannt

Der Januar beginnt in vielen Unternehmen mit Elan und neuen Herausforderungen. Projekte werden angestoßen, Aufgaben verteilt und Deadlines gesetzt. Mit den fünf Motivationstypen bleibt Ihr Team auch 2019 am Ball.

Der Psychologe Prof. Dr. Werner Corell hat fünf Motivationstypen entwickelt. Diese geben Führungskräften hilfreiche Tipps an die Hand, um für langanhaltendes Engagement im Team zu sorgen. Damit teilen Sie Ihre Mitarbeiter grob in verschiedene Kategorien ein. Die Typen unterscheiden sich anhand einiger Kerncharakteristika wie etwa ihrem Auftreten oder Selbstbewusstsein. Mit diesem Modell können Sie die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter besser einschätzen und darauf basierend individuelle Strategien zur Mitarbeitermotivation entwickeln.  

Die 5 Motivationstypen: der Selbstdarsteller, der Ängstliche, das Herdentier, der Erbsenzähler, der Individualist

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1. Der Selbstdarsteller

  • Auftreten: Auffällige Kleidung, dominante und Ich-bezogene Kommunikation
  • Selbstbewusstsein: Starkes Selbstvertrauen und meist Wortführer
  • Grundhaltung: Hat alles im Griff, optimistisch

Die Strategie: Soziale Anerkennung. Achten Sie beispielsweise darauf diesem Teammitglied eine wichtige Aufgabe zuzuweisen, die zur Stärkung seines Images beiträgt. Um die Motivation des Selbstdarstellers zu steigern, ist es oft hilfreich die Relevanz einer zugewiesenen Aufgabe zu betonen. 

2. Der Ängstliche

  • Auftreten: Konservative Kleidung, bescheiden und zurückhaltend
  • Selbstbewusstsein: Geringes Selbstvertrauen, Nervosität bei Veränderungen und neuen Aufgaben
  • Grundhaltung: Verkauft sich unter Wert

Die Strategie: Sicherheit und Geborgenheit. Wird dieser Typ mit neuen Herausforderungen konfrontiert, ist es wichtig, ihm zu Beginn zur Seite zu stehen. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für seine Produktivität. Nur in einer sicheren Umgebung kann er sein volles Potential entfalten. 

3. Das Herdentier

  • Auftreten: Klassische bis modische Kleidung, diplomatisch
  • Selbstbewusstsein: Durchschnittliches Selbstvertrauen
  • Grundhaltung: Ausgeprägter Teamgedanke

Die Strategie: Zuwendung und Vertrauen. Regelmäßiger Austausch mit diesem Typen sorgt dafür, dass er sich in seinen Bemühungen das Team zusammenzuhalten und für ein harmonisches Klima zu sorgen bestätigt fühlt. So wird er sich auch weiterhin für das Team einsetzen und motiviert seinen Aufgaben nachgehen. 

4. Der Erbsenzähler

  • Auftreten: Korrekte und ordentliche Kleidung
  • Selbstbewusstsein: Durchschnittliches Selbstvertrauen
  • Grundhaltung: Eher pessimistisch, strebt nach Ordnung und Sauberkeit

Die Strategie: Wertschätzung der Detailtreue. Weisen Sie diesem Mitarbeiter Aufgaben zu, die Genauigkeit und Präzession erfordern. Lassen Sie ihn wissen, dass seine präzise und genaue Arbeitsweise in bestimmten Bereichen Gold wert ist.

5. Der Individualist

  • Auftreten: Lässiger Kleidungsstil
  • Selbstbewusstsein: Gutes Selbstvertrauen
  • Grundhaltung: Gelassen, tolerant

Die Strategie: Freiraum und Verantwortung. Bei der Aufgabenübertragung geben Sie diesem Mitarbeiter am besten lediglich ein Ziel oder einen groben Rahmen vor. Der Individualist ist sehr zuverlässig und arbeitet am liebsten eigenverantwortlich. Um motiviert zu bleiben, benötigt diese Person großen Freiraum.

Wie bei allen Schemata und Modellen ist auch hier die Individualität jedes Teammitgliedes ausschlaggebend. Die fünf Motivationstypen liefern grundlegende Anhaltspunkte zur Einschätzung verschiedener Persönlichkeiten. Sie dienen also als erste Grundlage für die Entwicklung individueller Motivationsstrategien.

 

Modell nach: Corell, Werner (2005): Menschen durchschauen und richtig behandeln, mvg Verlag, Heidelberg

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