BarCampen für Anfänger

Die innere Einstellung

Konferenzen werden typischerweise einfach passiv konsumiert. Die Teilnehmer sind darauf vorbereitet, mehrere Stunden am Stück einfach zuzuhören und am Ende ggf. ein paar Fragen zu stellen. BarCamps sind ganz anders. Sie leben von der aktiven Teilnahme aller BarCamper und es hilft ungemein, wenn man sich darauf einstellt. Wer sich noch nicht traut, eine eigene Session anzubieten, der sollte in jedem Fall die Bereitschaft zeigen, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.

Wichtig für Sponsoren und für Alle, die in Sachen Selbstvermarktung unterwegs sind: BarCamps haben einen unkommerziellen Charakter, sie bieten keine Plattform für aggressive Werbung und Vertrieb. Besser ist es da, eine interessante Session anzubieten, aus der man wichtige Erkenntnisse für die eigene Arbeit ziehen und in der man sich als souveräner Experte präsentieren kann.

Der Dresscode

Bei BarCamps geht es in jeder Hinsicht weniger förmlich zu als bei klassischen Konferenzen – das betrifft auch den Kleidungsstil. Anzug und Kostüm dürfen zu Hause bleiben. Mit Creative Casual liegt man auf alle Fälle richtig.  

Die Ausrüstung

Ein Notizblock und ein Stift sind nie verkehrt. Visitenkarten, ein ausgedrucktes Teilnehmerticket und die zeitlichen und örtlichen Koordinaten dürfen nicht fehlen: Wann und wo geht es jeweils los? Auch an der technischen Front sollte man gut ausgerüstet sein. Das bringt uns zum dritten Punkt, Social Media.

Social Media

Es ist unverzichtbar, dass die BarCamp-Inhalte über alle verfügbaren Social Media-Kanäle geteilt werden, insbesondere über Twitter. Fotos, Diskussionspunkte, Notizen und wichtige Erkenntnisse werden mit Anwesenden und Allen, die nicht dabei sein können, online ausgetauscht. Daher sollte man seine üblichen technischen Spielzeuge inklusive der zugehörigen Ladegeräte mitbringen. Auch ein USB-Stick ist sinnvoll, falls man Präsentationen oder Fotos austauschen möchte. Am Empfangstresen kann man in der Regel den WLAN-Schlüssel sowie den Hashtag für die Veranstaltung erfragen.

Eine eigene Session?

Jede/-r darf, kann und soll eine eigene Session anbieten – auch Neulinge. Wenn man also Lust darauf hat, dann hilft es gerade BarCamp-Rookies, sich vorab ein paar Gedanken zu machen. Gibt es ein eigenes Projekt, das man gerne vorstellen möchte und zu dem man Feedback braucht? Hat man ein Diskussionsthema zu dem man Meinungen einholen möchte? Hat man eine Methode oder eine Technik, die man präsentieren möchte? Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Beim PM Camp in Dornbirn im letzten Herbst sind beispielsweise viele Sessions am zweiten Tag aus Sessions und Diskussionen am ersten Tag entstanden. Man kann sich also durchaus auch inspirieren lassen und spontan eine Session anbieten.  

Wenn man schon weiß, dass man eine Session gestalten möchte, dann kann man natürlich die entsprechende Ausrüstung dafür mitbringen. Ein Adapter für den Anschluss an einen Beamer kann einen da vor technischen Anlaufschwierigkeiten bewahren.

Diskussionspunkte und offene Fragen

Auch wenn man keine eigene Session anbieten möchte, sollte man die Gelegenheit nutzen, um sich mit Gleichgesinnten zu fachlichen Themen auszutauschen. Daher ist eine inhaltliche Vorbereitung immer empfehlenswert: Welches Thema beschäftigt mich gerade? Welche Fragen sind für mich derzeit ungeklärt? Hat einer der Teilnehmer Erfahrungen mit einem Problem, das ich gerade wälze? Ein BarCamp ist geradezu ideal dafür geeignet, solche Fragestellungen zu diskutieren.

Für das leibliche Wohl ist auf den PM Camps erfahrungsgemäß immer bestens gesorgt, d.h. die Essens-Notfallration darf zu Hause bleiben. Das Programm und alle weiteren Informationen zum PM Camp München stehen hier online.

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