Was ist die Netzplantechnik?
Ein Verfahren zur Ablaufplanung
Die Netzplantechnik ist eine Methode zur Analyse, Steuerung und Überwachung von Unternehmensprozessen und Abläufen. Im Unterschied zu einem Projektstrukturplan, berücksichtigt ein Netzplan den zeitlichen Ablauf des Projektes. In einem Netzplan werden Vorgänge, Aufgaben und Meilensteine im Projekt, deren zeitliche Anordnung und logische Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen graphisch oder tabellarisch dargestellt, z.B. in einem Gantt-Diagramm.
Bei der Netzplantechnik können Projektmanager verschiedene Faktoren bei der Projektplanung berücksichtigen:
- Abhängigkeiten und Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgängen
- Pufferzeiten zwischen Vorgängen
- Früheste und späteste Start- und Endtermine von Vorgängen
- Dauer von Vorgängen
- Kritischer Pfad
Besonders im Bereich der Beschaffung und Produktion wird die Netzplantechnik angewandt, um Projektvorgänge optimal zu steuern und das Projekt dadurch termingerecht und budgetgerecht abschließen zu können.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Erstellung eines Beispiel-Netzplanes und der Durchführung der Netzplantechnik finden Sie hier: Einführung ins PM (10): Was ist ein Netzplan?
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